Internationale Fachtagung

Neueste Entwicklungen aus der narrativen, systemischen Therapie

15.- 16. Juni 2018

Mit Marie-Nathalie Beaudoin (USA), David Denborough (Australien), Yasunaga Komori (Japan) und den österreichischen KollegInnen Stefan Geyerhofer, Andreas Höher, Astrid Just, Klaus Schmidsberger, Carmen Unterholzer, Gerhard Walter.

Aufbauend auf den Arbeiten von David Epston und Michael White haben Ende des letzten Jahrhunderts Narrative Ansätze der Systemischen Therapie einen maßgeblichen Entwicklungsschub gegeben, sowohl mit neuen Denkansätzen, als auch mit einer Vielzahl von neuen Methoden. Was ist daraus geworden? Wie haben sich diese Ideen und Techniken weiterentwickelt? Wie haben sie sich in die bestehenden Ansätze Systemischer Therapie integrieren lassen? Und welche neuen Ideen haben sich entwickelt? Zu diesen Fragen haben wir drei ExpertInnen aus dem Ausland eingeladen – Marie-Nathalie Beaudoin aus Kalifornien, David Denborough aus Australien und Yasunaga Komori aus Japan. Österreichische KollegInnen berichten von ihren aktuellen Arbeiten und Erfahrungen. Eine abwechslungsreiche Fachtagung mit hohem Praxisbezug ist garantiert.

Programm:

Freitag, 15. Juni 2018
15.00 Begrüßung und Eröffnung
15.15 Marie-Nathalie Beaudoin “Enriching Narrative Therapy with Neurosciences: Spotlight on Possibilities!”
16.15 Kaffeepause
16.30 Klaus Schmidsberger „Erfahrungen mit dem 'Abwesenden aber Impliziten’“
17.15 Astrid Just „Wenn Symptome siegen und wie sie scheitern: Erfahrungen mit der Weiterentwicklung der Methode des Externalisierens anhand unserer Therapie DVDs“
18.00 Ende

Samstag, 16. Juni 2018
9.00 David Denborough “Latest developments in collective narrative practice: Responding to individuals, groups and communities who have experienced trauma”
10.00 Kaffeepause
10.30 Andreas Höher „Narrative Therapie aus der Sicht eines lösungsorientierten, systemischen Therapeuten“
11.15 Carmen Unterholzer „Von der Vielfalt der Erzählungen. Narrative Gruppentherapie“
12.00 Mittagspause
13.30 Yasunaga Komori „Re-writing Life Stories: Narrative approaches in Cancer treatment and Palliative care”
14.30 Kaffeepause
15.00 Gerhard Walter „Die Mehrdimensionalität von Erzählungen - Narrationen sinnlich erlebbar machen“
15.45 Stefan Geyerhofer „Internalisieren von Lösungen - oder: Was zu tun bleibt am Ende einer erfolgreichen Psychotherapie “
16.30 Abschluss

Achtung: Begrenzte TeilnehmerInnenzahl, um einen praxisnahen Austausch zu ermöglichen.

Übersetzung: Die Vorträge von Beaudoin, Denborough und Komori finden auf Englisch statt. Bei Fragen und Diskussionen bieten wir Übersetzungshilfen an.

Termin: Freitag, 15. Juni 2018 (15.00 – 18.00), Samstag, 16. Juni 2018 (9.00 – 17.00)
Ort: IST – Institut für Systemische Therapie, Am Heumarkt 9/2/22, 1030 Wien
Kosten: € 380 (keine Mwst.)

Information und Anmeldung: Tel: 01 7143800 oder www.ist.or.at

 

ReferentInnen:

Denborough David, Dr., Therapeut und Lehrtherapeut am Dulwich Centre in Australien. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und „Academic Coordinator“ des Masterlehrgangs für “Narrative Therapy and Community Work”, eines gemeinsamen Lehrgangs der University of Melbourne und des Dulwich Centre.

Beaudoin Marie-Nathalie, Ph.D., Psychotherapeutin in Cupertino, Kalifornien. Erfinderin und Direktorin von SKIPS (Skills for Kids, Parents and Schools), das eine Vielfalt von Services für Schulen, Kindern, Eltern und TherapeutInnen in der San Francisco Bay Area zu Verfügung stellt. Sie ist bekannt als kreative Vortragende und Autorin zu Narrativer Therapie, zur Integration von narrativen Ansätzen und Neurobiologie, sowie zur Arbeit mit Kindern, Eltern und Schulen. www.skillionaire.org

Geyerhofer Stefan, Mag., Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Lehrtherapeut und Lehrsupervisor in der ÖAS, Mitbegründer des Instituts für Systemische Therapie (IST) in Wien und von 1993 – 2013 Adj. Prof. für Psychologie an der Webster University, Mitbegründer und Vorstandsmitglied des „European Network for Brief Stategic and Systemic Therapy“. www.geyerhofer.com

Höher Andreas, Mag., seit 2010 Lehrtherapeut für Systemische Einzel-, Paar und Familientherapie. 10 Jahre Erfahrung in einem Kinderheim als Klinischer Psychologe, dann 5 Jahre an der Pädiatrischen Nephrologie und Hepatologie des AKH-Wien. Seit 2002 in privater psychotherapeutischer Praxis und seit 2005 am Institut für Paar- und Familientherapie angestellt. Seit 2013 leitet er die ÖAS-Lehrambulanz für Systemische Therapie und seit 2014 ist er Obmann des Ausbildungsvereins ÖAS.

Schmidsberger Klaus, Mag., Psychologe, Systemischer Familientherapeut, Lehrtherapeut in der ÖAS. Er arbeitet seit 2004 als Systemischer Familientherapeut u.a. in der Sozialpadägogischen Familienhilfe des Vereins Rettet das Kind Niederösterreich, im Familienzentrum der Caritas Wiener Neustadt, am Institut für Paar- und Familientherapie in Wien und als Mitarbeiter an der Lehrambulanz der ÖAS Wien.

Just Astrid, Dr., Systemische Psychotherapeutin, Säuglings- Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Supervisorin, Soziologin, Sozialarbeiterin, Mitarbeiterin am Institut für Systemische Therapie.

Komori, Yasunaga, MD., Psychiater und Systemischer Psychotherapeut am Aichi Cancer Center, Central Hospital, Abteilung für Psychoonkologie. Autor zahlreicher Bücher zur Anwendung narrative Ansätze in der Medizin und Psychoedukation.

Unterholzer Carmen, Dr., systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin am Institut für Systemische Therapie, Wien; Lehrtherapeutin (ÖAS); Weiterbildung in Poesie- und Bibliotherapie und Hypnotherapie, mehrjährige Lehrtätigkeit an der Universität Innsbruck, Leiterin von Seminaren, Coaching- und Supervisionstätigkeit im Bildungs- und Sozialbereich; Autorin zahlreicher Beiträge und von „Es lohnt sich, einen Stift zu haben.“ Schreiben in der systemischen Therapie und Beratung. Carl-Auer Verlag 2017.

Walter Gerhard, Dr., Klinischer und Gesundheitspsychologe, Systemischer Familientherapeut. Langjährige Arbeit im stationären kinder-u. jugendpsychiatrischen Bereich. Entwicklung eines lösungsorientierten und narrativen Konzeptes für die therapeutische Arbeit mit Kindern und ihren Familien während stationärer Aufenthalte in kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken – „Stationärer Aufenthalt als Übergang“. Therapeutische Arbeit in eigener Praxis. Supervisor im psychiatrischen und sonderpädagogischen Bereich. Lehrtherapeut und Ausbildungsleiter der ÖAS. Lehrtätigkeit an der Universität Salzburg.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse und ersuchen um Überweisung der Kursgebühr spätestens 4 Wochen vor Seminarbeginn. Erst mit der Einzahlung Ihres Seminarbeitrags ist Ihr Platz reserviert. Bei Rücktritt von der Teilnahme refundieren wir bis 4 Wochen vor Beginn den gesamten Betrag, bei späterer Stornierung 50 Prozent des einbezahlten Betrags. Bei Teilnahme einer zahlenden ErsatzteilnehmerIn wird auch innerhalb der letzten 4 Wochen der gesamte Seminarbeitrag refundiert.

Anmeldung: bitte bis spätestens einen Monat vorher, telefonisch (01/7143800), per E-Mail (office@ist.or.at) oder mit unserem Anmeldeformular.