Nonverbales und Kreatives

Methoden in der systemischen Gruppentherapie

Portrait von Carmen Unterholzer

Carmen C. Unterholzer

Methoden in der Gruppentherapie sind nicht alles, aber sie wirken wie das Salz in der Suppe. Erfahrungs- und erlebnisorientiert bieten sie Abwechslung und aktivieren die Teilnehmer*innen. Besonders dann, wenn sich Schwere im Raum breit macht, kann ein Methodenwechsel angeraten sein, um nicht in der Problemtrance zu erstarren.

Einige systemische Methoden sind dazu prädestiniert, in der Gruppenarbeit angewendet zu werden: das reflektierende Team, Sprechchöre, Skulpturarbeit oder die Outsider Witness- Group. Der Wechsel von Methoden kann die Arbeit mit Gruppen beleben und bereichern. Neben Bewegung im Raum bieten sich kreative Mittel an, um die Dominanz des Wortes zu brechen und die Gruppenarbeit mit anderen Medien zu ergänzen.

Im Seminar geht es zum einen um die Erweiterung Ihres Methodenrepertoires. Methoden werden vorgestellt und demonstriert, um sie anschließend selbst ausprobieren zu können und zu erfahren, wie sie Ihnen liegen. Zum anderen reflektieren wir den Einsatz und den sinnvollen Zeitpunkt der jeweiligen Methode.

Carmen C. Unterholzer (IST Wien) Lehrtherapeutin für systemische Familientherapie (ÖAS, Wien), Weiterbildung in Poesie- und Bibliotherapie (Fritz-Perls-Institut, Düsseldorf) und Hypnotherapie (nach Milton H. Erickson), Lehrtätigkeiten an den Universitäten Innsbruck und Klagenfurt, Autorin u.a. von „Es lohnt sich, einen Stift zu haben“ (Carl-Auer Verlag 2017)

Termine: Samstag, Sonntag, 23.-24. April 2022 (10.00 – 18.00, 10.00 – 13.00)
Ort: Institut für Systemische Therapie, Am Heumarkt 9/2/22, 1030 Wien
Kosten: € 360,-; € 320,- für Psychotherapeut*innen in Ausbildung bei der la:sf, € 340,- für alle anderen Psychotherapeut*innen in Ausbildung
Anmeldungonline

Wir freuen uns über Ihr Interesse und ersuchen um Überweisung der Kursgebühr spätestens 4 Wochen vor Seminarbeginn. Erst mit der Einzahlung Ihres Seminarbeitrags ist Ihr Platz reserviert.